Botschafter der 19 Tage - Kampagne

 Wir freuen uns, Ihnen unsere Botschafter der 19 Tage-Kampagne vorzustellen. Es handelt sich um Persönlichkeiten, die sich auf eine bedeutende Weise für Kinderrechte einsetzen und mitwirken, eine Kultur der Prävention zu schaffen.

Wir sind sehr dankbar für ihre Unterstützung der 19 Tage-Kampagne.

 

alex butchartDr. Alexander Butchart is the Prevention of Violence Coordinator in the Department of Violence and Injury Prevention and Disability at the World Health Organization (WHO) in Geneva, Switzerland. His responsibilities include coordinating the Global Campaign for Violence Prevention, the development of policy for the prevention of interpersonal violence, preparation of guidelines for the prevention of specific types of interpersonal violence, and the coordination of research into various aspects of interpersonal violence and its prevention. His postgraduate training includes a master's degree in clinical psychology and neuropsychology, and a doctoral degree for work examining the history and sociology of western medicine and public health in southern Africa. Prior to joining WHO he worked mainly in Southern and East Africa, where he was lead scientist in the South African Violence and Injury Surveillance Consortium, and in collaboration with the Uganda-based Injury Prevention Initiative for Africa participated in training violence and injury prevention workers from a number of African countries. He has been a visiting scientist at the Swedish Karolinska Institutet's Division of Social Medicine, and is a widely published social scientist. 

Website

World Health Organization, Prevention of Violence

http://www.who.int/violence_injury_prevention/violence/en/

 


 

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Jean Zermatten war als erster Schweizer Mitglied des Kinderrechtsausschusses der UNO, welchen er bis Februar 2013 präsidierte. Er ist ehemaliger Präsident und Vorsitzender des Jugendgerichts des Kantons Wallis, sowie ehemaliger Präsident der internationalen Vereinigung der Magistraten in Jugend- und Familienrecht (IAYFJM). Sein langjähriges Engagement im Bereich des schweizerischen Kinder- und Jungendgesetzes wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, wie zum Beispiel dem Preis der Stiftung « Divisionnär F.-K. Rünzi » im Jahr 2009. Er ist zudem Ehrendoktor der Rechtsfakultät der Universität Freiburg. Jean Zermatten leitet das Internationale Institut der Rechte des Kindes, welches 1995 von ihm in Sitten (Kanton Wallis) gegründet wurde. Das Institut ist eine von wenigen Institutionen in Europa, welches einen Master in Advanced Studies für die Rechte des Kindes anbietet.

Für mehr Informationen, besuchen Sie folgende Webseiten: 
http://www.childsrights.org/

 


 

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Murhabazi Namegabe ist ein leidenschaftlicher und international anerkannter Aktivist, der sich für die Rechte des Kindes einsetzt und in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) aktiv ist. In diesem Zusammenhang erhielt er 2011 den „Children’s Rights Prize“. Dieser Preis wird jährlich von Kindern in der ganzen Welt verteilt und gilt als eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich auf eine ausserordentliche Weise für die Rechte des Kindes engagieren. Im Jahr 1992 gründete Murhabazi Namegabe das “Bureau pour le Volontariat au service de l’Enfance et de la Santé” (= das Büro für die Freiwilligenarbeit zugunsten der Jugend und Gesundheit). Diese Nichtregierungsorganisation errichtet Rehabilitationszentren für Kinder, die früher Mitglieder von bewaffneten Gruppen in der DR Kongo waren. 

Die Arbeit von Murhabazi Namegabe zeichnet sich besonders aus durch seinen Kampf gegen die Rekrutierung und den Einsatz von Kindern in Konflikten, sowie durch das Führen von direkten Verhandlungen zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen, um sicherzustellen, dass sie die Rechte des Kindes respektiert werden. Zusätzlich hat Murhabazi Namegabe etliche Male bewaffnete Gruppen besucht, er hilft, Flüchtlingskindern und ehemaligen Soldaten zu ihren Familien zurückzufinden und er setzt sich für das Recht auf Bildung dieser Kinder ein.

Erfahren Sie mehr über das BVES: http://www.bves-rdc.org/


 

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Betty Makoni (BA Gens Hons) ist eine engagierte Aktivistin, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen und die Rechte des Kindes einsetzt. Betty wurde eine Ikone und eine der einflussreichsten Wortführerinnen für die Prävention von Missbrauch, sowie für die Rehabilitation von missbrauchten Kindern in Zimbabwe und überall auf der Welt. Sie erhielt 2003 den WWSF Preis für Kreativität von Frauen in ländlichen Gebieten und ist nun die Gründerin und Direktorin des „Girl Child Network Zimbabwe (GCN)“ und CEO des „Girl Child Network World Wide“, eine Organisation, die sich in Zimbabwe und weltweit für die Rechte von Mädchen stark macht. Betty ist Inhaberin von zwei Bachelordiplomen (BA Hon.) der Universität von Zimbabwe. Seit 1999 mobilisiert Betty Makoni finanzielle Mittel, um „Girls Empowerment Villages“ (= Dörfer, welche Mädchen zu mehr Autonomie verhelfen) zu bauen. Diese Dörfer sind ein Ort, wo sexuell missbrauchte Mädchen Schutz finden, Zeit für Erholung haben und eine Zukunft aufbauen können.

Erfahren Sie mehr unter: http://muzvarebettymakoni.org